Security Software mit Anti Scam Funktion

Security Software mit Anti Scam Funktion

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nigeria connection - Internet Betrug John Fanzi +2348066154068

Betrachte ich meinen Blog und die zu Internet Romance Scam eingegangenen Kommentare, aber auch die zahlreichen Anti Scam Communities, die Betrügern aus Russland, Ghana, Nigeria versuchen das Handwerk zu legen, indem deren falsche Identitäten veröffentlicht werden, stelle ich mir persönlich die Frage warum Security Spezialisten wie Kaspersky, Sophos, Avira und wie sie alle heißen, sich dieser Thematik bislang nicht gewidmet haben. Seit es Chat-Räume, Singlebörsen, Instant-Messenger und Soziale Netzwerke gibt, herrscht regelrecht ein Boom im Internet Romantic Love Business. Phishing Seiten werden erkannt und blockiert, Spam-Mails, Trojaner, Malware und andere Schadsoftware wird erkannt und für den Nutzer an einem sicheren Ort aufbewahrt, doch dubiose Kontakte über Soziale Netzwerke, Instant Messenger, die dem privaten Anwender mehr Schaden zufügen, als eine Spam-Mail, werden nicht erkannt. Der Internet Romantic Love Scam erwirtschaftet jährlich ein Volumen von über 2 Milliarden. 2 Milliarden!!! 2 Milliarden, weil Menschen gutgläubig sind und anderen Menschen in Not helfen möchten – zumindest ist so der Glaube. Natürlich versuchen Communities, Blogs und Medien mit diesen Themen die Gesellschaft diesbezüglich zu sensibilisieren, dennoch kommt diese Hilfe für so manche Person zu spät. Gerade dubiose Kontakte, die über Facebook entstehen, könnten mit einer Anti Scam Funktion den Nutzer vor Schaden bewahren. Einerseits könnte man alle Bilder seiner Facebook-Kontakte mit einer Bilddatenbank abgleichen. Zugängliche Bildähnlichkeits-Software gibt es bereits, welche hier unterstützen würde. Als weitere Maßnahme könnte man mit Hilfe einer Text-Mustererkennung, als bedrohlich identifizierte Nachrichten dem Nutzer als Risiko ausweisen. Die einfachste Methode wäre zudem die Mail-Adresse, sowie das Facebook-Profil.

Mich persönlich würde es interessieren, ob ihr (ja, Du bist gemeint) denkt, dass mit einer solchen Software das Internet Romantic Love Scam Risiko eingedämmt werden kann und was ihr persönlich bereit seid in eine solche Software zu investieren. Habt Ihr bereits einen kostenpflichtigen Virenschutz installiert oder verwendet ihr eine kostenlose Software? Ich gehe doch davon aus, dass Ihr euch in irgendeiner Form absichert.

Eine solche Security Software mit Anti Scam Modul würden nicht nur Anwender installieren, die bereits finanziellen Schaden dadurch erlitten haben, um künftig nicht erneut auf einen Scammer hereinzufallen, auch andere Nutzer, die das Internet sehr kritisch betrachten, würden eine Security Software mit Anti Scam Modul gegenüber einer Standard Security Suite bevorzugen.

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5 Kommentare

  1. Hallo,
    ich bin nun 2x auf eien Love Scammer hereingefallen und schäme mich vor mir selber. Der erste wollte Geld und der Handys. In meiner Naivität bin ich leider darauf eingegangen. Morgen werde ich Anzeige stellen, da die Handys noch mit der Post unterwegs sind. Ich hoffe nur, dass die Polizei da noch etwas machen kann. Mein Geld kann ich wohl vergessen.

  2. Ich kann es Ihnen nachempfinden, wie ärgerlich es ist, von so einem Halunken unter dem Vorwand, er sei in einen „verliebt“, abgezockt zu werden. Mich hatte ein US-General, „Admiral James Alexander Widdleton“, scheint’s auf „Friedensmission“ in Syrien in Aleppo, kontaktiert. Er habe mich auf Facebook gesehen und sich sogleich in mich „verliebt“. Er wolle sich in Germany häuslich niederlassen und dazu ein Haus kaufen – für all seine Ersparnisse und „gehortetes Gold“ -, in dem wir dann zusammen leben könnten. Ich dachte: Hat der Admiral im Syrienkrieg nichts Besseres zu tun, als Gold Geld zu horten? – Ja, er ginge bald in Pension, und für den Hauskauf wolle er alles auf mein Bankkonto überweisen. Ich lehnte jedes Angebot ab, das Geld anzunehmen, unter dem Hinweis, dass ich für Geldwäsche eingebuchtet werden könnte., dann wollte er mir einen „Lawyer“ schicken, der das Päckchen mit dem Schatz oder Vermögen gegen Quittung bei mir an ďer Haustür abgeben würde. Das kam mir alles komisch vor. Er wusste auch, dass ich kein Geld übrig hatte, weil er mich einmal um Geld für seine kleine Tochter in den USA bat, die bei einer Nurse wohnte. Da erwiderte ich, ich sei insolvent und habe nichts übrig. Kurz und gut, alles endete damit, dass ich plötzlich – Gott sei Dank – ins Krankenhaus/in die Uniklinik in die Chirurgie kam (wegen einer infizierten Katzenbisswunde) kam, nachdem ich vorher auf dem Tablet jede Verbindung zu dem „Admiral“ gelöscht hatte. So kam ich an jedem Scamming oder Geldverlust vorbei… Alles Gute, Lilo

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